Brente f.: 1.a. Gefäß zum Befördern der Maische auf die Presse Gottsch. 02, Wall. 03.-  b. Gefäß zum Befördern des Mosts vom Gefäß unter der Presse ins Fass Wall. 04.-  c. Gefäß unter dem tropfenden Fasshahn MoSaRu. 12, Sathm. 03, Bad. 34.-  d. beim Abstich verwendetes Gefäß Bern 01, Sathm. 03.-  e. Gefäß, das beim Umfüllen des Weins von einem Fass in ein and. verwendet wird Bern 02, Sathm. 03.-  f. Rückentraggefäß Aarg. 02.-  g. Rückentraggefäß, in dem die Trauben aus dem Weinberg getragen werden Bern 02, Wall. 01, Wall. 03, Wall. 04, Gottsch. 01, Gottsch. 02.-  h. Rückentraggefäß, in dem die Trauben aus dem Weinberg direkt in den Keller getragen werden Gottsch. 02.-  i. Rückentraggefäß, in das die Trauben gelesen werden Bern 01.-  j. Rückentraggefäß zum Transport des Leseguts zur Presse Gottsch. 02.-  k. Rückentraggefäß, mit dem der Most von der Presse zum Fass transportiert wird Bern 01, Bern 02.-  l. (Rückentrag)gefäß zum Transport gr. Mengen Most vom Gefäß unter der Presse ins Fass, Wall. 01.-  m. Rückentraggefäß, mit dem der abgestochene Wein ins Fass eingefüllt wird Bern 02.-  n. Rückentraggefäß von 45l Inh. Wall. 04.-  o. geeichtes Rückentraggefäß, Wall. 01.-  p. kl. Holzbütte, MoSaRu. 12.-  q. kl. Bütte, die beim Entleeren des Fasses untergestellt wird MoSaRu. 12.-  r. flaches Holzgefäß mit 2 Griffen, das bei der Reinigung unters Fass gestellt wird Bad. 34.-  s. flaches, breites, rundes Holzgefäß, in das der Most aus der Presse rinnt Sathm. 03.-  t. niedriges Holzgefäß von ca. 15l Inh. mit 2 Griffen unter dem tropfenden Fasshahn Sathm. 04.-  u. Metallgefäß zum Waschen, das aber auch bei der Lese verwendet wird Schaffh. 01.-  v. Metallgefäß für den Trester Schaffh. 01.-  2.a. Hohlmaß für Maische Wall. 01.-  b. Hohlmaß von 45l für die gelesenen Trauben Wall. 01.-  c. Menge an Lesegut, die auf einmal gepresst werden kann, Gottsch. 02. Formen: Sg.: Wall. 01, MoSaRu. 12, Schaffh. 01 Gottsch. 01 Gottsch. 02, Gottsch. 02, Aarg. 02 Bern 01 Bern 02, Wall. 01 Wall. 03 Wall. 04, Sathm. 04, Sathm. 03, Bad. 34, Wall. 04, Wall. 04.- Pl.: Schaffh. 01, Gottsch. 01 Gottsch. 02. Etym.: mhd. brente f., Herk. unklar, ein alpenrom., vorrom. Reliktw., vgl. nordit.-rätorom. brenta.- Zu 1.: Zum Transport größerer Mengen Most diente im WALLIS die B., kleinere Mengen wurden mit dem Zuber (Zuber, Züber) od. dem Kessel transportiert.- Abb.: Anex u.a. 1979, 47 (brante vaudoise); Antonietti 1988, 33; DRG 2, B67ff.; Egli 1982, 437, Abb. 51; ib. 440, Abb. 61; Gebhard T./Sperber 1978, 93, Abb. 124; ib. 96; Gignoux 1902, planche II (brante); GottschWB 1, 79, Abb. 8; Klaas 1975, 181.- Kart.: DWA; Schneider E. 1963, 210, Kart. 3; WKW.- s.a. Saumbrente (Antonietti 1988, 46); Tragbrente (Antonietti 1988, 36. 46). Wortb.: Abfahr-, Holz-, Mess-, Milch-, Ross-, Rücken-, Träg-, Wein-. Redensarten/Winzerregeln: Er hat eine Brente 'Bez. für den Zustand nach übermäßigem Weingenuss' (Graub. 02). Lit.: AIS 968. 1319. 1322. 1325; Alanne 1950, 63. 135; Alanne 1955b, 203. 204; Alanne 1959, 243; Alanne 1963, 28. 30; Alberti 1957, 468; BasMda. 39; BayWB 1, 362. 1, 363; Besse 2010b, 105; DRW 2, 490; DWA 2, 57; DWB 2, 371; Egli 1982, 213; ElsWB 2, 194; FEW 1, 517; Friedli 1922, 5, 237; Frings Th. 1932, 64; Gabriel 1971/72, 252; Gignoux 1902, 27; GottschWB 1, 79; GPSR 2, 800; Grichting 1997, 31; Honold 1941, 69; ItDtWB 1987, 83; Jud 1944/45, 84; KärntWB 41; Kleiber 1990a, 5; Kleiber 2004a, 81. 113; Klingner [1935], 399; Kluge 1989, 105; Kluge 2002, 149; Kühebacher 1971, 66; LEI 7, 193; Lexer 1, 349; LexerN 102, 1, 455; Mätzler 1968, 17; Meichle 1936, 234; Meier H. 1989, 465; MfrankWB 51; Müller K. 1930, 237; Müller/Frings 1968, 64. 126; MusBiel. 1979, 3; Öhmann 1941b, 105; Pfister 1995a, 6; Pfister 1996, 490; Pfister 1998, 361. 363; Pfister 2004, 180; Post 1982, 248; Post 2004, 174; Post 2010, 57; Reimann 1947, 53; REW 1285; SchaffhWB 98; Schellenberg A. 1943, 53; Scheuermeier 1934, 15. 16. 57; Schneider E. 1963, 32. 49. 98. 113. 156; Schneller 1870/1970, 123; SchwäbSchm. 96; SchwäbWB 1, 1403; SchweizWB 5, 753; Steffens 1997, 236; Steffens 2006b, 91; SteirMda. 31; SteirWs. 79. 114. 253; TirId. 57; Tognina 1967, 169. 214; VALTSKomm. 4, 267; Verdenhalven 1998, 13; VorarlWB 1, 446; WBÖ 3, 893; Weber W. 1949, 150; Wipf 1910, 29; WKW 91/466. 99/529. 119/640. 125/669.
Karst
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Brente
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