Die deutsche Winzersprache - Rebholz

Nach dem Laubfall oder spätestens im Frühjahr wird der Rebschnitt mit einer Rebschere ausgeführt. Alljährlich wird das zweijährige Holz zurückgeschnitten; vom einjährigen lässt man nur die als Fruchtruten erforderlichen Triebe (ggf. Zapfen als Reserve) stehen. Das abgeschnittene Rebholz wird auch heute noch vielfach zu Rebholzbündeln zusammengebunden und mit nach Hause genommen. Häufig wird es auch im Weinberg belassen und mit dem Rebhäcksler zerkleinert, wo es zur Bodenlockerung und Düngung in die Erde eingearbeitet wird. Die von den Winzern verwendeten Fachwörter finden Sie auf der seit Sommer 2009 im Buchhandel und beim Hirzel Verlag erhältlichen "WDW 4 (DVD)"; sie enthält auch alle vorangegangenen Lieferunge. Hier einige Fotos aus der Winterzeit: 

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Abgeschnittenes Rebholz in der "Gasse"

Abgeschnittenes Rebholz bei Perl/Saarland (Mosel-Saar-Ruwer)

"Riewen" (Reben) bei Contz-les-Bains (Lothringen - Mosel-Saar-Ruwer)

Abgeschnittenes Rebholz bei Westhofen im Wonnegau (Rheinhessen)

Abgeschnittenes Rebholz bei Obernai (Elsass)

Das Rebholzbündel

"Rääwewell" (Rebenwelle) bei Monzingen (Nahe)

"Rääwewell" bei Westhofen im Wonnegau (Rheinhessen)

Rebholzbündel auf der Mondhalde am Kaiserstuhl

Rebholzbündel bei Jechtingen am Kaiserstuhl

 

(Fotos: Thomas Besse)